Der Mann, der bei Telebasel die digitalen Fäden zieht

Der Mann, der bei Telebasel die digitalen Fäden zieht

Wie Stefan Huber-Jeker ein regionales Medienhaus effizient in die digitale Zukunft führt

Telebasel ist für die Nordwestschweiz mehr als ein Fernsehsender. Telebasel ist Nachrichtenquelle, regionales Schaufenster, Archiv, Livestream, Kulturplattform und manchmal auch kollektive Erinnerung. Wer in Basel, Baselland oder der Region aufgewachsen ist, kennt Telebasel nicht nur als Programm, sondern als Teil des Alltags.

Da ist punkt6, das Flaggschiff mit den wichtigsten Themen aus Basel und der Region. Da sind Fasnacht, FCB total, Sonntagstalk, Wetter, Mein Verein, 360° Kultur, Geld & Co., Tatze, Pfote, Schnabel oder Zoo Kidz. Formate für Politikinteressierte, Sportfans, Familien, Vereinsmenschen, Kulturpublikum, Kinder und ältere Zuschauerinnen und Zuschauer. Telebasel bewegt Menschen von jung bis alt – nicht abstrakt, sondern mit Geschichten aus der Region.

Und manchmal schreibt Telebasel sogar Sprachgeschichte. «S Beschte wos je hets gits» wurde durch einen Beitrag von MASH TV auf Telebasel bekannt und 2009 als Schweizer Jugendwort des Jahres bezeichnet. Ein Satz, der sich in einer Generation eingebrannt hat – und zeigt, wie stark regionales Fernsehen wirken kann, wenn es nah an den Menschen ist.

Hinter dieser Wirkung steht heute eine komplexe digitale Infrastruktur. Inhalte müssen produziert, geschnitten, archiviert, veröffentlicht, live ausgespielt und später wieder auffindbar gemacht werden. Was früher linear gesendet wurde, muss heute auf Website, App, Livestream und On-Demand-Plattform funktionieren. Immer verfügbar. Möglichst einfach. Möglichst stabil. Und in einem Umfeld, in dem ein regionales Medienhaus nicht mit unbegrenzten Budgets arbeitet.

Genau hier kommt Stefan Huber-Jeker ins Spiel.

Als Leiter Digital und Mitglied der Geschäftsleitung zieht er bei Telebasel viele digitale Fäden zusammen. Er kennt das Haus nicht nur aus der Managementperspektive. Er war bereits mehrere Jahre bei BaselMedia tätig, zuletzt als Fachleitung IT und stellvertretender technischer Leiter. Heute verantwortet er die Digitalstrategie und entwickelt die IT-Infrastruktur weiter.

Das macht ihn zu einem Entscheider mit Bodenhaftung. Stefan Huber-Jeker denkt digital, aber nicht abgehoben. Er weiss, dass Technik im Medienalltag nicht glänzen muss, sondern funktionieren. Sie muss Redaktionen entlasten, Abläufe vereinfachen, Sendungen verfügbar machen und Kosten im Griff behalten.

Denn Telebasel war nie ein Sender mit unbeschränkten Mitteln. Gerade deshalb musste das Haus seit der Geburtsstunde lernen, effizient zu arbeiten. Mit schlanken Strukturen, klaren Entscheiden und Lösungen, die im Alltag bestehen. Für Stefan Huber-Jeker bedeutet Digitalisierung deshalb nicht, einfach neue Systeme einzuführen. Es bedeutet, die richtigen Systeme zu wählen.

Mit simplex von xtendx setzt Telebasel auf eine Schweizer Videolösung, die Livestreaming und Videoarchiv in einem professionellen Umfeld unterstützt. Für Telebasel geht es dabei nicht nur um Technik. Es geht um Verlässlichkeit, persönliche Zusammenarbeit, kurze Wege und wirtschaftliche Vernunft.

Die Entscheidung für xtendx war deshalb mehr als die Wahl eines Serviceanbieters. Sie war ein pragmatischer Schritt: eine Schweizer Lösung, ein erreichbarer Partner, ein System, das zum Bedarf eines regionalen Medienhauses passt und im täglichen Betrieb verlässlich funktioniert.

Besonders wichtig ist dabei der laufende Betrieb. Telebasel produziert täglich Inhalte, die zuverlässig ausgespielt, auf der Website bereitgestellt und später wiedergefunden werden müssen. simplex unterstützt das Medienhaus dabei, aktuelle Sendungen und Beiträge effizient zu veröffentlichen und für das Publikum on demand verfügbar zu machen.

Diese Zahlen zeigen, worum es geht: Regionalfernsehen verschwindet nicht einfach nach der Ausstrahlung. Es dokumentiert Politik, Fasnacht, Sport, Quartiere, Menschen, Vereine, Kultur und Alltag. Es hält fest, was eine Region bewegt hat.

Stefan Huber-Jeker sorgt mit seiner Arbeit dafür, dass dieses Bewegtbild-Erbe nicht nur verwaltet, sondern digital weitergedacht wird. Live, on demand, strukturiert, effizient und zugänglich.

Er gehört zu den Menschen, deren Arbeit für das Publikum kaum sichtbar ist, für den Betrieb von Telebasel aber entscheidend bleibt. Stefan Huber-Jeker versteht, dass digitale Infrastruktur nur dann gut ist, wenn sie den Menschen dient, die täglich damit arbeiten. Und er weiss, dass ein regionales Medienhaus keine überdimensionierte Plattform braucht, sondern eine Lösung, die zuverlässig funktioniert, mitwächst und wirtschaftlich sinnvoll bleibt.

Telebasel strahlt in die ganze Nordwestschweiz. Damit das auch digital verlässlich gelingt, braucht es Menschen wie Stefan Huber-Jeker: Macher, Entscheider und Übersetzer zwischen Medien, Technik und Geschäftsleitung.

Für xtendx ist die Zusammenarbeit mit Telebasel deshalb ein besonderes Beispiel. Sie zeigt, wie eine Schweizer Videolösung dort Mehrwert schafft, wo Effizienz, Verlässlichkeit und regionale Nähe entscheidend sind.

Oder, um es mit einem alten Telebasel-Moment zu sagen: vielleicht nicht immer laut, aber im besten Sinn – s Beschte wos je hets gits.